Sommernachdenken



Heute sah ich sie zum ersten Mal wieder Nebelkrähen,die mit krächzendem Geschrei ungeduldig, kaum das Sommerende
abwarten können.

Unmut macht sich ein wenig breit,
keine Lust auf das nasskalte Grausen
so früh schon!

Aber - noch ist nichts passiert.
Nur eine Wolke, etwas düsterer als sonst
schob sich vor den sonnigen Himmel
der Heiterkeit.

Nur so wird mir bewußt in glücklichen Phasen des Sommers scheinbarer Unendlichkeit,
daß das, was mir an Schönem passiert
leider endlich ist.

Das erhöht den Wert
dieser begrenzten Zeit,
die sich schließlich an ihrer
Vergänglichkeit mißt.

Ein Wink nur - und innerlich
halte ich mich bereit,
ich hoffe erstarkt
für die düstere Zeit.



© * K. Sz. *

(September 2002)