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Die Straße wie in ein Bild
von Van Gogh reingeklebt,
strohgelbe Stoppelfelder, braune Äcker,
hellgrüne Wiesen reichen so weit.
Mal längs - mal quer gestreift
schmal oder breit angelegt,
grüne Bäume wie riesengroße Igel
darauf verteilt.
In der Ferne versprenkeltes Aufblitzen
weißer, rot bedachter Häuser,
der wolkige Himmel drüber wie reingewebt.
im Wind wiegen sich verschiedenste Gräser.
Träumerisch blicke ich durch die Scheibe,
die Regentropfen haben sich
langsam darauf verteilt, überlege gerade,
ob ich jetzt weiterfahre oder bleibe,
brauch' nicht zu eilen, hab genügend Zeit.
Sag mir, ich fahre lieber noch ein Stück
die graue Straße weiter.
Bin - wie immer - auf der Suche
nach ein bißchen Glück,
werde einfach nicht gescheiter.
Da draußen wartet noch soviel auf mich,
es zieht mich weg -
und trotzdem bleibe ich.
Das Van Gogh Bild zum Gedicht
© * K. Sz. *
(Juni 2000)
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