Nächtlicher Ausflug


Wenn in ersten Nebelflocken
sich die Abendämmerung niederlegt,
der Mond sein Licht ahnend wirft
durch die matte Wolkenscheibe
und seine seltsame Stimmung
auf meine Seele legt,
wird mein Traum-Ich körperlos.

Schwingt sich wie eine Nachtigall hoch,
schmettert ein Lied, dessen Echo
von den Gestirnen widerhallt.
zieht die Milchstraße entlang,
wo es keine Stopschilder gibt
und nur die Sternenfee
glitzernde Blüten wirft...

Und mein Traum-Ich kreist am Firmament
wo es keine Grenzen gibt,
fliegt noch immer weiter
- ins Irgendwo -
dorthin wo es, wie manche sagen,
so etwas wie einen Gott gibt.

Schaut sich um genau und fliegt
auf sich windender Bahn,
bis es den Weg findet zurück
an einen Ort,
wo es wieder sanft landen kann.

© K.Sz.
( Mai 2002)